"Ausser Kontrolle"

von Rily Cooney
Regie: Jürg C. Maier

Das Stück
Ein Minister der Regierung, den alle an einer gleichzeitig stattfindenden Parlamentsdebatte wähnen , trifft sich mit der Sekretärin des Oppositionsführers zu einem ungezwungenen Téte-à-téte im Hotel. Bevor es sich die zwei so richtig gemütlich machen können, finden sie eine Leiche, worauf der Abend platzt und die Frage „Wie lassen wir den Toten verschwinden?“ überlebenswichtig wird. Die diversen Beseitigungspläne, mit Unterstützung des Privatsekretärs in die Wege geleitet, werden immer wieder durch überraschend und unerwartet auftauchende Personen durchkreuzt. Es ist also alles da für einen rasanten, witzigen und unterhaltsamen Theaterabend.

Der Autor
Rily Cooney wurde am 30.Mai 1932 In London geboren. Bereits 1946 sprach er bei Theaterdirektor Emile Lilllcrin London für eine kleine Rolle in „The Song of Norway“· vor. Als junger Schauspieler tingelte er für circa 5 £ pro Woche mit einer Wanderbühne durch die Provinz, bis 1956 Brian Rix, Direktor des Whitehall Theatre, auf ihn aufmerksam wurde und er dessen Komödientruppe beitrat. Schon bald schrieb er, zusammen mit Tony Hilton, sein erstes Stück „One for the Po“. Es wurde ein voller Erfolg, lief nahezu vier Jahre in über 1500 Vorstellungen und brach alle Kassenerfolge. Weitere Stücke folgten, in denen er meistens auch selber spielte. Daneben führt er auch Regie und ist sehr erfolgreich als Produzent tätig. Ray Cooney ist verheiratet mit Linda Dixon, einer Schauspielerin. Obwohl sie beide in Southend-on-Sea in Wales aufwuchsen, lernten sie sich erst in London beim Theater kennen. Trotz des grossen Erfolgs findet er immer auch noch Zeit für seine Hobbys Tennis und Schwimmen. Das Stück „Out of order“ (Ausser Kontrolle) erlebte seine Uraufführung am 9. Oktober 1990 im Shaftesbury Theatre in London.

Die Regie
Jürg C. Maler arbeitet als freier Regisseur am Berufs- und Amateurtheater, als Theaterpädagoge an Schulen und hat sich auch als Kurs- und Workshopleiter einen ausgezeichneten Namen gemacht. Daneben kann man ihn auch noch in eigenen Produktionen auf der Bühne sehen. Mit uns erarbeitet er dieses Jahr die fünfte Inszenierung. Eine Stärke von Jürg ist es, auf die Amateurspieler und spielerinnen eingehen zu können und ihnen individuell, mit unterschiedlichen Mitteln, ungeahnte darstellerische Möglichkeiten zu öffnen. Dass er über eine scheinbar grenzenlose Phantasie verfügt, diese in seine Inszenierungen auch einbringt und liebevoll die kleinen Details pflegt, ohne dabei den grossen Handlungsbogen aus dem Auge zu verlieren, wissen all jene, die schon eine seiner Arbeiten gesehen haben. Wir sind überzeugt, dass er wiederum der richtige Mann ist, gerade weil wir ein Stück dieser Art noch nie gemeinsam erarbeitet haben.

Personen und ihr Darsteller:
Richard Willey, Staatsminister der Regierung, ein smarter, erfolgreicher Mann: Gerhard Lengen
Die Managerin, eine strenge, unnachsichtige Frau: Trix Schwartz
Der Kellner, ein flinker und verschmitzter Diener: Christian Gfeller
Jane Worthington, eine attraktive und besonnene junge Dame: Isabel Letter
Der Körper eines jungen Mannes: Beat Lengen
George Pidgen, ein aufrichtiger, sympathischer, aber leicht nervöser Mann: Bruno Aerne
Ronnie Worthington, ein wütender, junger Mann: Felix Fürer
Pamela, eine attraktive, gewandte Frau: Mara Fettolini
Gladys, eine herrschsüchtige, aber nichtsdesto-weniger attraktive Frau: Maya Streich

Aufführungsrechte: Breuninger-Verlag, Aarau

Regie: Jürg C. Maier
Dialektbearbeitung: Hansruedi Scherrer
Souffleuse: Anneli Lengen-Pellegrini
Bühnenbild: Ugo Galli
Technik/Ton: Hans Reber, Felix Würsten
Kostüme: Esther Huss (Kostümatelier, Zürich)
Maske: Priska Lengen, Linda Sollberger, Manuela Born
Requisiten: Maria Rütti-Bühler
Administration: Andrea Büro-Kohler
Finanzen: Elvira Lengen-Stössel
Werbung: Bruno Rütti, Markus Zeier
Plakatbild: Franco Giacomel
Programmhefttexte: Gerhard Lengen
Theaterbeiz/Saal: Gabi Stössel

Diese Inszenierung wurde ermöglicht durch:

Präsidialdepartement der Stadt Zürich
Römisch-katholische Kirchgemeinde St. Theresia Zürich
Genossenschaft Migros Zürich, Kulturprozent
Zürcher Kantonalbank, Filiale Wiedikon

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