"Matto regiert"
nach dem Roman von Friedrich Glauser
Bühnenfassung von Renato Cavoli
Regie & Bearbeitung: Christof Oswald
Wir hatten wieder einmal ein Kriminalstück gewählt: „Matto regiert“ nach dem Roman von Friedrich Glauser in einer Bühnenfassung von Renato Cavoli. Ein schweizerischer Stoff an dem alle, Mitwirkende und Publikum, ihre Freude hatten. Für Spannung war gesorgt.
Das Stück
Direktor Borstli, der mit strenger Hand in seiner psychiatrischen Anstalt das Zepter führt, ist von einem Urlaub wieder zurückgekehrt. Man veranstaltet zu seinen Ehren ein kleines Fest. Am nächsten Morgen ist Direktor Borstli verschwunden. Ausserdem fehlt ein nahmhafter Geldbetrag aus dem Büro des Direktors. Wachtmeister Studer von der Kantonspolizei Bern wird gerufen. Er findet schliesslich den Direktor tot auf. Studer fahndet nach dem Mörder oder der Mörderin. Dabei stösst er auf eine Mauer des Schweigens, was seine Aufgabe nicht gerade leicht macht. Und er trifft auf den Hausgeist, denn hier «regiert Matto»!
Der Autor
Friedrich Charles Glauser (* 4. Februar 1896 in Wien, Österreich-Ungarn; † 8. Dezember 1938 in Nervi bei Genua) war ein Schweizer Schriftsteller, dessen Leben geprägt war von Entmündigung, Drogenabhängigkeit und Internierungen in psychiatrischen Anstalten. Trotzdem erlangte er mit seinen Erzählungen und Feuilletons, vor allem jedoch mit seinen fünf Wachtmeister-Studer-Romanen, literarischen Ruhm. Glauser gilt als einer der ersten und zugleich bedeutendsten deutschsprachigen Krimiautoren. Friedrich Glausers Leben war ein Teufelskreis aus Morphiumsucht, Geldnot, Beschaffungskriminalität und endete immer wieder in Kliniken; bis zur nächsten Entlassung, bis zum nächsten Suizidversuch, bis zum nächsten Fluchtversuch. Insgesamt verbrachte er so acht Jahre seines Lebens in Kliniken; dazu erwähnt er 1932 in seiner autobiographischen Erzählung Morphium: «Zufrieden war ich eigentlich immer erst, wenn ich im Gefängnis oder im Irrenhaus war.» Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete Glauser zwischenzeitlich als Knecht, Milchausträger, Arbeiter in einer Munitionsfabrik, Buchhändler, Privatlehrer, Heizer, Übersetzer, Kaufmann, Journalist, Fremdenlegionär, Tellerwäscher, Grubenarbeiter, Krankenpfleger, Bibliothekar, Buchbinder, Raumpfleger, Organist, Gärtner und als Selbsternährer auf einem Bauerngut. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Zürcher Friedhof Manegg
Personen und ihre Darsteller
Anstaltsdirektor Borstli: Gerhard Lengen
Dr. Laduner: Sonja Küng
Portier Dreier: Christian Schmid
Oberschwester Weihrauch: Daniela Ferdani
Pfleger Gilgen: Ralph Wyer
Schwester Franziska: Regula Lengen
Patient Herbert: Alister Mariano
Patientin Schül: Romy Strebel
Patient Schmocker / Arzt 1: Johnny Brack
Patientin Leibundgut / Arzt 2: Patrizia Marini
Matto: Wolfgang Ruf
Wachtmeister Studer: Thom Küng
Vater Caplaun: Gerhard Lengen
Aufführungsrechte: Theaterverlag Elgg, 3123 Belp
Choreografie Intermezzi: Claudio Schenardi
Lichtdesign: Antje Brückner
Regieassistenz / Textassistenz: Zeno Cavigelli, Maria Rütti, Georges Pulfer
Bühnenbild: Christof Oswald, Patrizia Marini, Thom Küng
Technik: Thomi Hauzenberger, Daniela Hauzenberger
Kostüme: Anna Schneider, Martina Bosshard (Kreativ-Atelier, Feuerthalen)
Maske: Priska Lengen, Sandra Lengen
Requisiten: Bea Hussey
Administration: Andrea Büto-Koller, Romanie Marty
Produktionsleitung/Finanzen: Gerhard Lengen
Vorverkauf/Abendkasse: Thom Küng, Manfred Furrer und Team
Marketing: Bruno Rütti
Website: Thom Küng, Sandra Lengen, Gregor Imboden
Fotos: Zeno Cavigelli
Programmhefttexte: Gerhard Lengen
Theaterbeiz/Saal: Elvira Lengen-Stössel und ihr Team
Diese Inszenierung wurde ermöglicht durch:
Römisch-katholische Kirchgemeinde St. Theresia, Zürich
Migros Kulturprozent
Zürcher Kantonalbank Wiedikon
Familienheim-Genossenschaft Zürich













































