"Sanfranzisko! oder e chlini Revolution"
von Paul Steinmann
nach einer Idee von Gerhard Lengen
Regie: Peter Zimmermann
Für die Jubiläumsproduktion liessen wir ein neues Stück schreiben. Es kam also zu einer Uraufführung! Es geht es zurück in die Zeit der Gründung der Theatergruppe r67. Der Titel des Stückes lautet: „Sanfranzisko! oder e chliini Revolution“.
Herbst 1967, der Theaterverein des Ortes ist von der Kirchgemeinde angefragt worden, zum jährlichen Kirchenbazar wieder ein Theaterstückli beizusteuern. Präsident Edi Nussbaum hat zusammen mit dem Vorstand entschieden, die Anfrage positiv zu beantworten, da man schliesslich seit Jahren im Pfarreisaal spielen und proben könne. Um den Aufwand in Grenzen zu halten, will man das gleiche Erfolgsstück wie vor drei Jahren spielen, den Schwank De Schaggi Buume suecht e Stell, der damals am Bazar 1964 so gut angekommen ist. Als Nussbaum an der Generalversammlung seine Absicht bekannt gibt, löst dieses Vorhaben wider Erwarten Proteste aus. Einige Mitglieder des Vereins sind mit der Aufführung aus verschiedenen Gründen nicht einverstanden. Erstens möchten sie selber auch spielen, doch das Stück scheint schon besetzt zu sein. Zweitens haben sie etwas gegen das selbstherrliche Vorgehen des Vereinspräsidenten, der ja auch noch eine der Hauptrollen geben wird, und drittens ziehen sie den künstlerischen Wert des Stückleins in Zweifel. Das Angebot, dass alle, die beim Bazar-Auftritt mitmachen möchten, den Schwank mit schweizerischem Liedgut umrahmen könnten, glättet dann die Wogen etwas. Das Chörli trifft sich zum Proben und kocht dann aber heimlich sein eigenes Süppchen.
Paul Steinmann ist 1956 in Villmergen/AG geboren. Zu ersten Kontakten mit dem Theater kam er – dank theaterbegeisterter Eltern schon während der Kindheit und der Jugendzeit. Die Bühne des Gymnasiums, das er in Immensee besuchte, wurde für ihn dann schnell ein Ort, der ihm die Welt bedeutete. Er lebt heute mit seiner Familie im Tösstal. Nach Projekten als Schauspieler arbeitet der ausgebildete Theologe jetzt hauptsächlich als Theater-Autor und Regisseur. Er schreibt und inszeniert für Amateurbühnen, Kinder- und Jugendtheater, für Stadttheater, Kabarett oder freie Theatertruppen. Er leitet auch Schreibwerkstätten, war Co-Drehbuchautor beim Film Cannabis und schrieb das Buch für das Musical Die Schweizermacher (2010 in Zürich). Seit acht Jahren ist er mit seinen «Morgengeschichten» regelmässig Gast beim Schweizer Radio DRS 1.
Personen und ihre Darsteller
Edi Nussbaum, Vereins-Präsident: Thom Küng
Lotti Nussbaum-Binz, seine Frau: Isabel Sekinger-Letter
Andrea Nussbaum, deren Tochter: Marisa Büchel
Herbert Looser, altgedientes Mitglied: Gerhard Lengen
Erika Strobel, Aktiv-Mitglied: Patrizia Marini
Christine Rüegg, Aktiv-Mitglied: Sonja Küng
Ursula Mächler, Kassierin: Romanie Marty
Beatrice Rosenhof-Boll, zuständig für Kostüme: Michelle Bauert
Judith Tobler, zuständig für Requisiten: Daniela Weisz
Otto Christen, Aktuar: Christian Schmid
Alfred Boller, stilles Mitglied: Ruedi Keller
Cédric Amrein, Tanzlehrer der alten Schule: Wolfgang Ruf
Bruno Faganini, Abwart Kirchgemeindehaus: Johnny Brack
Cornel Zurfluh, Pfarrer: Ralph Wyer
Dora Wacker, Redaktorin der Quartierzeitung: Gisela Knodel
Regula Umbricht, OK des Pfarrei-Bazars: Kathrin Sauter Heers
Aufführungsrechte: Paul Steinmann, Rikon im Tösstal
Regieassistenz: Elisabeth Stäger
Textassistenz: Anneli Lengen-Pellegrini
Textassistenz Ablösung: Silvia Ercolani
Bühnenbild: Peter Zimmermann, Patrizia Marini, Thom Küng
Choreographie: Franziska Flückiger, Bern
Gesangstrainer: Georges Pulfer, Zürich
Technik: Thomy Hauzenberger, Daniela Hauzenberger
Kostüme: Anna Schneider, Kreativ-Atelier, Feuerthalen
Maske: Priska Lengen, Sandra Lengen
Requisiten: Bea Hussey
Administration: Andrea Büto-Koller
Produktionsleitung / Finanzen: Gerhard Lengen
Vorverkauf/Abendkasse: Thom Küng, Florian Widler, Beat Lengen, Walter Zurfluh
Marketing: Bruno Rütti
Website: Sandra Lengen, Gregor Imboden
Fotos: Zeno Cavigelli
Programmhefttexte: Gerhard Lengen
Theaterbeiz/Saal: Elvira Lengen-Stössel, Maria Röthlisberger
Diese Inszenierung wurde ermöglicht durch:
Kanton Zürich, Fachstelle Kultur
Römisch-katholische Kirchgemeinde St. Theresia, Zürich
Familienheim-Genossenschaft Zürich
Wolf (Schweiz) AG
Migros Kulturprozent

































